Diakonisches Werk im Ev. Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten gGmbH
Miteinander lebenFüreinander da sein!
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Ein Wohnangebot für Menschen mit demenzieller Veränderung 2 ambulante Wohngemeinschaften für jeweils 12 MieterInnen mit Betreuungsbedarf auf Grund einer dementiellen Veränderung

6 barrierefreie „Wohnen mit Service“-Wohnungen

Das neue Angebot „Lebensräume im Quartier - Am Südring“ verbindet viele Vorteile:

  • ein überschaubares, wohnliches Umfeld mit Orientierungshilfen
  • die familiäre Atmosphäre
  • die Mitwirkung an Entscheidungen die Beteiligung von Angehörigen / Bezugspersonen nach Wunsch und Möglichkeiten
  • und es sichert über 24 Stunden die Betreuung.

Der ambulante Pflegedienst kommt individuell nach Bedarf und nur stundenweise dazu!

Die WG-Bewohner - Wer zieht ein?

Das Angebot richtet sich an Menschen, die bisher zuhause leben. Anlass für eine Veränderung tritt ein, wenn:

  • der gewohnte Tagesablauf nicht mehr allein gelingt
  • die Begleitung des Pflegedienstes nicht mehr ausreicht
  • die Stabilität und Sicherheit zuhause nicht mehr gewährleistet ist
  • die Belastung für Angehörige/ Bezugspersonen zu groß geworden ist

Es sollte vor dem Einzug eine gesicherte Diagnose einer leichte bis mittelschweren Demenz sowie mindestens ein Pflegegrad 2 bis 3 vorliegen. Das Interesse an der aktiven Mitwirkung in der Gemeinschaft ist Voraussetzung. Eine pflegefachliche Stellungnahme, in der gesundheitsbezogene und biographische Daten erfasst werden, erfolgt durch die Hausleitung. Die Mietergemeinschaft entscheidet abschließend über eine positive Aufnahme in die Wohngemeinschaft.

In den beiden Wohngemeinschaften gelten die Prinzipien der eigenen Häuslichkeit. Wie im eigenen Zuhause wird dort gekocht, gebacken, geputzt sowie die Wäsche gewaschen und gebügelt. Die Gruppe der Menschen, die dort im Team arbeitet, ist überschaubar. Für uns steht die Beziehungsarbeit im Vordergrund: sensibel Gefühlsäußerungen wahrnehmen und angemessen zu reagieren ist Prämisse unseres Handelns. Immer bestimmen die Tagesverfassung und die Stimmungslage der Mieter das Angebot des Tages. Dabei gilt, dass die Mieter motiviert werden und auch Zeit haben, so lange es geht, alles selbst zu machen. In Anlehnung an Sebastian Kneipp werden Körper, Geist und Seele angeregt:

  • verlässliche Strukturen und Rituale im Tagesverlauf unterstützen die Sicherheit und Orientierung
  • Essen, täglich frisch gekocht, sowie gemeinsame Mahlzeiten sichern eine gesunde Ernährung
  • Regelmäßige Bewegungsangebote stärken die Balance und Muskelkraft
  • Gezielte Angebote zum Training von Gedächtnis und Erinnerungsvermögen verzögern Abbauprozesse
  • Wasseranwendung in der Wellness Oase stimulieren und regen die Sinne an.

Die Zusammenarbeit mit Familien und Bezugspersonen sowie dem ambulanten Pflegedienst und allen eingebundenen Therapeuten bietet die Chance, gemeinsam auszuhandeln: Wer benötigt genau was? Es soll gelingen, den Prozess der demenziellen Veränderung sanfter zu gestalten.

Selbstbestimmt Wohnen – mitentscheiden:

Es ist gewährleistet, dass die Mieter selbst entscheiden und mitbestimmen. Die Mieterversammlung wird als Gremium regelmäßig zusammen kommen und über zentrale Fragen zum Leben in der Wohngemeinschaft beraten. Zudem finden regelmäßige Gespräche zwischen den Mietergemeinschaften oder deren Vertretern, der Hausleitung, dem Vermieter sowie dem ambulanten Pflegedienst statt. In der Wohngemeinschaft sollen die Mieter bis zum Lebensende verbleiben.

Die Wohnausstattung
Jedem Mieter steht ein Einzelzimmer mit einem barrierefreien Bad zur Verfügung. Die Zimmer sind ausgestattet mit Beleuchtung, Gardinen und einem Kleiderschrank. Zusätzlich gibt es breite Flure und eine offene Wohnküche mit Wohnzimmer sowie entweder ein Balkon oder eine Terrasse mit Garten. Durch diese Architektur ist eine großzügige und geschützte Bewegungsfreiheit gewährleistet.

Immer ein Team vor Ort - 24 Stunden!

Die Hausleitung, Stefanie Orgzall, ist verantwortlich für beide Wohngemeinschaften und koordiniert die Aufnahmen, alle Alltagsprozesse und die Teams. Sie ist Pflegefachkraft mit gerontopsychiatrischer Zusatzausbildung und verfügt über eine Leitungsqualifikation mit langer Berufserfahrung. In jeder Wohngemeinschaft ist ein Team von ausgebildeten Alltagsbegleitern / Betreuungskräften (mindestens 160 Stunden Qualifikation) in drei Schichten tätig. In der Nacht wacht eine ausgebildete Pflegehelfer/in über beide Wohngemeinschaften. Diese Fachlichkeit stellt sicher, dass auch nachts notwendige fachliche Entscheidungen getroffen werden können.

Kontakt:

Stefanie Orgzall