Diakonisches Werk im Ev. Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten gGmbH
Miteinander lebenFüreinander da sein!

Ein guter Ort zum Leben und ein behüteter Ort zum Sterben

Zum Leben in unseren stationären Senioreneinrichtungen gehört auch das Sterben. Deshalb ist neben der liebevollen Pflege und Betreuung der Bewohnenden eine achtsame und würdevolle Begleitung aus dem Leben eine zentrale Aufgabe. Dafür hat die Seniorenhilfe jetzt das Konzept einer palliativen Kultur entwickelt.

Das lateinische Wort Palliativ meint: „Ummantelt“,„Beschützt“ und „Behütet“. Dieser Name ist Programm.´Beschützt und begleitet sollen die Bewohnenden in der abschiedlichen Lebensphase ihre Pflege und Betreuung erleben. Zur palliativen Kultur gehören eine konsequente Schmerztherapie und eine umfassende soziale Betreuung. Seelsorgliche, spirituelle Angebote sind Teil der palliativen Kultur. Kein Bewohnender soll unter untragbaren Schmerzen und – wenn er es nicht ausdrücklich wünscht – alleine sein Leben beenden. So lautet das Ziel. An dem Aufbau dieser palliativen Kultur waren alle Leitungsteams, Fachreferenten, begleitende Dienste und Seelsorger/-innen beteiligt. Zusätzlich werden regelmäßig Pflegefachkräfte zu Palliativcare-Experten/-innen weitergebildet.

Zu unserer Palliativkultur gehört auch der Aufbau eines Netzwerkes, insbesondere mit den ambulanten Hospizdiensten aller Städte des Kirchenkreises. Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Hospize unterstützen unsere Einrichtungen, den Bewohnenden in der abschiedlichen Lebensphase Zuwendung und Zeit zu schenken.

Das Diakonische Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten will mit der Umsetzung dieses Konzeptes palliativer Kultur den Bedürfnissen der Bewohnenden, den aktuellen fachlichen Anforderungen für Pflege und Betreuung, aber auch seinem ethischen Auftrag entsprechen. Unser Handeln ist bestimmt durch die hoffnungsvolle Perspektive, dass der Abschied aus dieser Welt zugleich der Übergang in die neue Welt Gottes ist.

Fragen zu unserem Palliativkonzept?

Kerstin Schönlau

Geschäftsbereichsleiterin