Gemeinsam leben!

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Generationsübergreifende Kooperation zwischen
Seniorenzentrum Hans Dringenberg und Familien-zentrum St. Franziskus

Bottrop, 20.01.09: Das Seniorenzentrum Hans Dringenberg der Diakonie und das Familienzentrum St. Franziskus des Kita Zweckverbandes im Bistum Essen starten gemeinsame generationsübergreifende Arbeit.
Bereits im letzten Jahr knüpften die Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenzentrums sowie die Kinder und Erzieherinnen des Familienzentrums erste Kontakte. So besuchten die Kinder die Hans Dringenberg-Bewohner mit ihren Martinslaternen. Ein Gegenbesuch war Ehrensache und so lud das Familienzentrum St. Franziskus die Be-wohner des Seniorenzentrums zu einem gemütlichen Adventsfrühstück ein.
„Unsere Bewohner bekommen durch den Dialog mit den Kindern einen Zugang zur modernen Lebensweise, so wie diese von den Kindern gelebt und verstanden wird“, weiß die Leiterin des Seniorenzentrums Angelika Weidlich zu berichten.
Diese positiven Eindrücke, sowohl für die Kinder, als auch für die Senioren, sollen jetzt mit der Kooperation weiter intensiviert werden. „Die Kinder nehmen die Veränderung der Lebensgestaltung im Alter wahr. Es ist schön zu erleben, wie achtvoll und froh der Umgang miteinander ist. Die generationsübergreifende Arbeit der beiden Einrichtungen ist sicher für die Menschen in Bottrop-Welheim eine Bereicherung“, so Bernhardine Roose, Leiterin des Familienzentrums St. Franziskus.

Unterhaltspflicht von Angehörigen im Pflegefall

Seniorenzentrum Marthaheim, Gladbeck 05.03.09: Wer zahlt, wenn Muttis Rente nicht für die notwendige Pflege im Pflegeheim reicht? Dieser Frage ging der Vortrag von Markus Karpinski, Fachanwalt für Sozial- und Medizinrecht, in seinem Vortrag über die Unterhaltspflicht von Angehörigen nach.
Wie aktuell das Thema gewählt war, verriet der große Besucherandrang. Über 90 Interessierte waren ins Seniorenzentrum Marthaheim gekommen, um sich die Erläuterungen des Fachanwaltes anzuhören.
Im Laufe des gut verständlichen und lebhaften Vortrages wurden wichtige Fragen erörtert, wie zum Beispiel: welcher Anteil des Einkommens für den Eigenbedarf behalten werden darf, oder ob man für den Unterhalt der Schwiegereltern unterhaltspflichtig ist, wenn die Ehefrau als Hausfrau und Mutter über kein eigenes Einkommen verfügt.








Neujahrsempfang der Seniorenhilfe in Gladbeck

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Traditioneller Neujahrsempfang der Seniorenhilfe bietet neben Traditionellem wie Grünkohl und Jazzmusik auch viel Neues.
Gladbeck, 30.01.2009: Zum Beginn des Jahres greift die
Seniorenhilfe des Diakonischen Werkes die alte Tradition des Neujahrempfanges auf und lädt ein zum Ausblick auf die Zukunft in der Betreuung von Senioren in Gladbeck. Im letzten Jahr stand die Bezugnahme des frisch renovierten Seniorenzentrum Vinzenzheim im Mittelpunkt der Betrachtungen. Auch in diesem Jahr spielt das Vinzenzheim wieder eine bedeutende Rolle. Denn im Mai schließt das Diakonische Werk die
Renovierung seines Dorstener Altenzentrums Maria Lindenhof ab. Das bedeutet, dass von 50 Dorstener Bürgerinnen und Bürger, die während der Renovierungszeit im Vinzenzheim untergekommen waren, 25 Perso-nen gemeinsam mit einem Teil des Pflegepersonals wieder zurück nach Dorsten ziehen. Der Rückzug der Bewohner nach Dorsten ist gleichzeitig der Startschuss für ein im Kreis Recklinghausen bisher einmaliges Wohn-angebot für junge Pflegebedürftige im Vinzenzheim.
Mit der Inbezugnahme des Dorstener Altenzentrums beendet das Diakonische Werk eine achtjährige Modernisierungsphase seiner Seniorenein-richtungen, in der die Renovierung des Marthaheims und des Vinzenz-heims in Gladbeck eine zentrale Rolle spielten. Insgesamt bietet die Seni-orenhilfe jetzt 416 Seniorinnen und Senioren einen Platz in ihren Einrich-tungen, davon 154 Plätze in Gladbeck.
Die Baumaßnahmen sicherten 320 Arbeitsplätze und zusätzlich konnten 150 Arbeitsplätze neu geschaffen werden.
Doch nicht nur die Bausubstanz wurde modernisiert, auch die Betreuungsstrukturen veränderten sich mit neuen Aufgaben. „ Nicht die
Architektur unserer Häuser allein verspricht gute Angebote für die bei uns lebenden Bewohner. Wir suchen spezifische Zugänge zu unseren Be-wohnern, um die Schwerpunkte für Hilfe- und Unterstützungsbedarf zu erfassen. Eine Etikettierung zum Beispiel von demenziellen Bewohnern wird es in unseren Einrichtungen nicht geben“, betont Kerstin Schönlau, Prokuristin der Seniorenhilfe des Diakonischen Werkes.
Die Senioreneinrichtungen des Diakonischen Werkes folgen einem modernen, integrativen Betreuungskonzept. Der integrative Betreuungsan-satz bietet verschiedenen Bewohnergruppen spezielle Angebote, die auf ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten hin ausgerichtet sind. Bei Bedarf ist natürlich auch eine Einzelbetreuung möglich, um eine Reizüberflutung des Bewohners zu verhindern.
Der Begriff der Lebensqualität spielt eine zentrale Rolle bei der Betreuung von Bewohnern in den Einrichtungen. Das Personal reagiert viel flexibler und individueller auf die einzelnen Lebenswege der Bewohner. Gewohn-heiten werden gepflegt, anstatt starren Heimstrukturen angepasst. Erste Erfahrungen bestätigen den Weg der Diakonie. Bewohner haben kaum Anpassungsprobleme und leben sich schneller ein. Besondere Angebote zur körperlichen Beweglichkeit zeigen bereits erste Veränderungen. So finden zunehmend soziale Kontakte zwischen Bewohnern statt, Verabredungen zum gemeinsamen Training werden getroffen, Vitalzeichen wie Blutzuckerwerte und Blutdruckwerte regulieren sich auf Normgrößen, die Bewohner sind viel ausgeglichener. Unterschiedliche Angebote setzen gezielte Anreize für selbstbestimmte Aktivitäten.
Bei der Modernisierung der Bausubstanz befindet sich das Diakonische Werk deutlich auf der Zielgeraden. Mit dem integrativen Betreuungskon-zept sieht sich die Seniorenhilfe des Diakonischen Werkes auch auf zukünftige, spannende Herausforderungen in der Betreuung von Senioren gut aufgestellt, getreu ihrem Diakonischen Motto „Füreinander da sein“.