Diakonisches Werk im Ev. Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten gGmbH
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14.06.2017

Bundesfreiwilligendienst bei der Diakonie schafft berufliche Perspektiven

Bundesfreiwilligendienst schafft Perspektiven Bottrop: Eigentlich wollte Leon Kleine-Möllhoff nach der Schule eine Ausbildung im Bereich Mechatronic beginnen. Doch der 19jägrige bekam keinen Ausbildungsplatz. Um das Jahr sinnvoll zu überbrücken, entschied er sich für einen Bundesfreiwilligendienst (BfD) im Diakonischen Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten. Seit fast 10 Monaten arbeitet er als Bundesfreiwilliger im Seniorenzentrum Hans Dringenberg. Hier ist er unter anderem in der Betreuung der Bewohnenden tätig. Er geht mit ihnen spazieren, spielt „Mensch ärgere dich nicht“ oder unterstützt beim Essen. Ein Erfahrung, die ihn in seinem Leben weitergebracht hat, wie er findet: „Ich bin hier in meinem Freiwilligendienst viel selbstbewusster geworden und traue mir viel mehr zu als vorher. Die Anerkennung der Bewohnenden hat mir geholfen, viel offener auf Menschen zu gehen zu können. Eine Fähigkeit, die ich vorher nicht so hatte und die man glaub ich in jedem Beruf benötigt.“ Nach seinem Bundesfreiwilligendienst wartet bereits eine Ausbildungsstelle auf ihn. Jedoch nicht als Mechatroniker, sondern als Altenpfleger in der Diakoniestation in Bottrop. Auch für den 20jährigen Florian Zaczek war der Bundesfreiwilligendienst eine Chance, die Zeit bis zu einer Ausbildung im Bereich Mediengestaltung zu überbrücken. Aber etwas Cooles sollte es schon sein, teilte er Adele Moreale, Referentin für Freiwilligendienste im Diakonischen Werk mit, als er sich über die Möglichkeiten eines Bundesfreiwilligendienstes im Diakonischen Werk erkundigte. So kam er zur Wohngruppe der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge. Er kümmert sich mit den Fachkollegen dort um neun minderjährige Flüchtlinge. Er unterstützt bei den Hausaufgaben, übt mit ihnen Deutsch oder geht mit ihnen Schwimmen und Fußball spielen. Die Arbeit als Bundesfreiwilliger hat ihn geprägt und nachhaltig verändert: „ Ich habe ganz neue Fähigkeiten an mir entdeckt. Ich gehe jetzt viel besser auf Menschen zu. Die tägliche Arbeitsstruktur hat mir auch zu mehr Struktur in meinem Leben verholfen. Es ist eine super Erfahrung für andere Menschen da zu sein, deren Leben zu verbessern, Empathie zu entwickeln.“ Der Bundesfreiwilligendienst hat auch bei Florian Zaczek neue berufliche Perspektiven entstehen lassen. So befindet er sich jetzt im Bewerbungs-verfahren um einen Studium der Sozialen Arbeit. „Jedes Jahr entscheiden sich viele der Bundesfreiwilligendienstleistenden im Anschluss für eine berufliche Ausbildung im sozialen Bereichen. Sie nutzen den BfD, um herauszufinden, ob eine berufliche Karriere im Sozialen Bereichen oder in der Pflege das Richtige ist“, fasst Adele Moreale, Referentin für Freiwilligendienste der Diakonie Gladbeck-Bottrop-Dorsten ihre Erfahrungen aus den letzten Jahrgängen zusammen. Hintergrund Information Ein Bundesfreiwilligendienst im Diakonischen Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten findet in Einrichtungen der Seniorenhilfe, Behindertenhilfe und Kinder- und Jugendhilfe statt. Die Dauer kann frei zwischen sechs und zwölf Monaten gewählt werden. Die Bundesfreiwilligen der Diakonie erhalten ein monatliches Taschengeld von 430 Euro. Interessierte an einem Bundesfreiwilligendienst im Diakonischen Werk können sich ganz unverbindlich unter der Telefonnummer: 01761 900 5570 bei der WhatsApp-Sprechstunde des Referates für Freiwilligendienste oder online unter www.lifetime-bfd.de melden.

Termine

31.10.2017
14:30 - 17:00
25.11.2017
10:00 - 17:00
25.11.2017
14:00 - 19:00