Diakonisches Werk im Ev. Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten gGmbH
Voneinander wissenFüreinander da sein!
03.04.2020

CORONA-INFO für Einrichtungen und Dienste des Diakonischen Werkes

Hier finden Sie alle aktuellen Infos zu Maßnahmen in den Einrichtungen des Diakonischen Werkes

03.04. An die Angehörigen unserer Bewohner*innen der Seniorenzentren: Altenzentrum Maria Lindenhof / Seniorenzentrum Vinzenzheim / Seniorenzentrum Marthaheim / Seniorenzentrum Hans Dringenberg / Seniorenzentrum Käthe Braus

Liebe Angehörige,  das Wichtigste zuerst: Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist es in unseren Einrichtungen und Diensten ruhig: keine infizierten Bewohner*innen und auch keine infizierten Mitarbeiter*innen. Die konsequente Umsetzung aller Empfehlungen greift:

das strikte Besuchsverbot für Sie

und strenge Hygieneregeln für unsere Mitarbeitenden.

Dafür bin ich nach wie vor sehr, sehr dankbar! Die meisten von Ihnen haben sicher gestern den Aufruf von Frau Merkel mitbekommen: die Kontaktsperre als Sicherheitsvorkehrungen gilt bis nach Ostern. Somit sind Sie, Ihre Familie und auch die Freunde davon ebenfalls betroffen: traditionelle Besuche und Feiern können nicht stattfinden!

Unabhängig davon, gibt es eine Verschärfung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVP), die am 22.03.2020 erlassen und am 30.03.2020 geändert wurde. Wir sind als Träger von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen verpflichtet, dafür Sorge zu tragen „den Eintrag von Coronaviren zu erschweren, Patienten, Bewohner und Personal zu schützen und persönliche Schutzausrüstung einzusparen“ (§ 1).

Neu hinzugekommen ist § 2 a, der besagt, Bewohner und Patienten dürfen diese Einrichtungen jederzeit verlassen. Dabei dürfen Sie jedoch nur von anderen Bewohnern, Patienten oder Beschäftigten der Einrichtung begleitet werden und nur mit diesen Personen zielgerichtet oder intensiv Kontakt haben. Wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass ein intensiver Kontakt außerhalb der Einrichtung auch mit anderen Personen bestand, müssen die Bewohner anschließend für einen Zeitraum von 14 Tagen isoliert werden. Diese Gesetzesanordnung nehmen wir sehr ernst und das bedeutet ein strikte Einhaltung:

• Ab sofort dürfen Sie sich nicht mehr mit ihren Angehörigen treffen, draußen spazieren gehen oder auf einer Bank sitzen

• Und wir untersagen auch, regelmäßige Kontakte über den Bürgersteig am offenen Fenster zu halten

• Hier müssen wir auf Ihr Verständnis setzen, da durch dieses Vorgehen sonst die „Grenzen des Kontaktverbotes“ verschwimmen

• Auch Besuche zu Ostern werden leider nicht möglich sein. Ich hoffe auch bei dieser Verschärfung auf Ihr Verständnis. Des Weiteren gibt es eine Empfehlung des Robert-Koch-Instituts, dass Mitarbeitende im Kontakt mit Patienten und Bewohner aus Risikogruppen einen Mundschutz tragen sollten. Diese Diskussion bekommen Sie auch aktuell in den Medien mit. Wir haben diese Empfehlung nun für alle Dienste und Häuser umgesetzt: jede Mitarbeiter*in hat einen „Behelfsmaske“ (selbst genäht) erhalten, und trägt diese bei jeglichem Bewohnerkontakt. Das ist für alle Seiten ungewohnt – und erschwert auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden – doch auch hiermit setzen wir die offiziellen Empfehlungen zum Wohle aller um. Nach wie vor tun wir alles, was notwendig und möglich ist:

• Wir sind täglich im Austausch mit Experten

• Wir haben ausreichend Schutzkleidung

• Wir motivieren unsere Mitarbeitenden mit Obstkörben oder Frühstücksangeboten und machen Sie zu „Helden des Alltags“

• Wir bemühen uns um ausgewogenen Angebote für die Bewohnerinnen und Bewohner und planen leckere Ostermenüs. Ich nehme in allen Häusern nach wie vor eine gute Stimmung wahr – und freue mich sehr darüber. Alle Mitarbeitenden sind unglaublich motiviert und engagiert. Um auch den Kontakt mit Ihren Angehörigen zu ermöglichen, steht auf jeden Fall das Telefon zur Verfügung. Das Thema der Videokonferenz gestaltet sich doch als schwierig (da ein großes Datenvolumen durch die Leitungen fließt und die Verbindungen bisher nicht stabil waren). Aber wir haben Ideen zu niedrigschwelligen Angeboten über smartphone. Sollten Sie da Interesse haben, wenden Sie ich gern an die Verwaltung der jeweiligen Einrichtung.

Gern können Ihren Angehörigen weiterhin Ostergrüße, Wäsche/Kleidung, Briefe, Geschenke, Blumengrüße, etc. zukommen lassen. Wir nehmen diese Dinge am Haupteingang des jeweiligen Hauses entgegen. Um einen Einschleppung von Keimen zu vermeiden, müssen diese Dinge für 4 Stunden stehen bleiben, bevor wir diese an die/den Bewohner*In weiterleiten. Also sehen Sie bitte davon ab, frische Salate, Joghurts oder andere Lebensmittel zu bringen. Wir kochen weiterhin täglich frisch. Erneut bedanke ich mich bei Ihnen für Ihre Geduld, Ihr Vertrauen und Verständnis. Bleiben Sie gesund, das wünscht im Namen des Leitungsteams, Kerstin Schönlau Geschäftsbereichsleitung – Seniorenhilfe

25.03. Voraussetzungen zur Notbetreuung in den Bottroper Werkstätten siehe Abschnitt vom 18.03.

23.03. Der Bioladen am Rotthoffshof (Münsterstraße 43 in Bottrop-Kirchhellen) passt seine Öffnungszeiten an. 

Als Lebensmittel-Bioladen hat der Bioladen auf dem Rotthoffs Hof natürlich nach wie vor geöffnet. Wir haben die Öffnungszeiten bis zum 04.04.2020 angepasst. In den beiden kommenden Wochen wird der Bioladen Mittwoch – Freitag von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet haben. Am Samstag wie gewohnt von 10:00 bis 15:00 Uhr.

20.03. Kurzzeitpflegen der Diakonie bleiben unter besonderen Hygienestandards geöffnet: Die Kurzzeitpflegeangebote der Diakonie bleiben geöffnet. „ Unser Kurzzeitpflegeangebot ist besonders jetzt absolut systemrelevant. Die Kurzzeitpflege entlastet die Krankenhäuser und springt ein, wenn die häusliche Pflegesituation nicht mehr gewährleistet werden kann“, so Kerstin Schönlau, Geschäftsbereichsleitung der Seniorenhilfe der Diakonie. Damit dies gelingt, gelten hier zusätzlich besondere Hygiene-Maßnahmen, die tagesaktuell mit den Gesundheitsämtern und dem Betriebsarzt abgestimmt sind, so dass sowohl für die Kurzzeitgäste als auch das Kurzzeitpersonal keine Gefahr entsteht.

20.03. Arbeit und Bildung hat Lernbetrieb auf Home-Office umgestellt.

Am 19.03.2020 wurden an alle Teilnehmenden der Maßnahmen: außerbetriebliche Ausbildung in kooperativer Form (BaE-koop), außerbetriebliche Ausbildung für Rehabilitanden (BaE-Reha), Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB, BvB-Pro, BvB-Reha) Lernaufgaben per Post versandt. Die Lernaufgaben sollen anhand der Wochenpläne von den Teilnehmenden bearbeitet werden. Die bearbeiteten Lernaufgaben sollen wöchentlich an die zuständigen Mitarbeitenden der Maßnahmen per Post (Frankierter Rückumschlag ist beigefügt) zurückgeschickt werden. Zur Beantwortung möglicher Fragen zu den Aufgabenstellungen oder zu der Bearbeitung der Aufgaben stehen den Teilnehmenden der Maßnahmen unsere Mitarbeitenden telefonisch, per Email oder WhatsApp zur Verfügung. Bitte halten Sie den Kontakt zu unseren Mitarbeitenden. Auch wir werden weiterhin mit den Teilnehmenden der Maßnahmen in Kontakt verbleiben.

19.03. Das Lokschüppchen ist bis zum 19.04. ebenfalls auf Geheiß der Stadt Bottrop geschlossen. 

19.03. Seniorenhilfe folgt der Empfehlung der städtischen Gesundheitsämter und hält stationäre Seniorenzentren in Gladbeck, Bottrop und Dorsten für Besucher geschlossen. nur in Ausnahmefällen, nach telefonischer Anmeldung und unter Beachtung aller getroffenen Hygienemaßnahmen sind Besuche im Einzelfall möglich. 

 

18.03. 07:30 Uhr Bottroper Werkstätten sind zunächst bis 19.04. geschlossen

Laut neustem Erlass bleiben die Bottroper Werkstätten ab heute geschlossen. Mit Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales sind Werkstätten, Tagesstätten und andere Tagesangebote für Menschen mit Behinderung ab dem 18. März 2020 zu schließen. Dieses geschieht vor dem Hintergrund drastisch steigender Fallzahlen von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus, um soziale Kontakte zu reduzieren, die Ausbreitung zu bremsen. Gleichzeitig sind wir aber auch aufgefordert, neben dem Gesundheitsschutz dafür Sorge zu tragen, dass Menschen mit Behinderung, die auf Betreuung und Unterstützung angewiesen sind, diese auch verlässlich erhalten. 

Für den Besuch der sogenannten Notbetreuung gelten nachfolgende Voraussetzungen:

  • Beschäftigte/ Teilnehmer die in einem häuslichen Umfeld leben, in dem die Betreuungsperson eine unverzichtbare Schlüsselperson ist
  • Zu prüfen ist in diesem Fall, ob es nicht andere Betreuungspersonen im privaten Bereich gibt oder Arbeitszeiten dem Betreuungsbedarf angepasst werden können.
  • Zum Nachweis müssen die Betreuenden eine entsprechende Bescheinigung ihres Arbeitgebers vorlegen.
  • Beschäftigte / Teilnehmer, deren pflegerische und soziale Betreuung während der Öffnungszeiten der Werkstatt nicht gewährleistet ist. Die Bottroper Werkstätten bieten für diese Ausnahmefälle eine "Notbetreuung" an. Ansprechpartner ist der Ihnen bekannte Begleitende dienst der Einrichtung.
  • Generell gilt, dass Beschäftigte mit Symptomen (z.B. einer Erkältung) auch eine Notbetreuung nicht besuchen dürfen. 

 

18.03. Ab heute sind die Kauf.net Filialen in Bottrop, Gelsenkirchen, Gladbeck, Castrop-Rauxel und Herne geschlossen. 

18.03. Tagespflege-Einrichtungen der Seniorenhilfe sind bis auf weiteres geschlossen. 

16.03. 2020 Arbeit und Bildung schließt bis auf weiteres ab 17.03. alle Bildungsstätten.

Aufgrund des Erlasses der Landesregierung NRW zu den kontaktreduzierenden Maßnahmen sowie der Empfehlung der Stadt Bottrop hält Arbeit und Bildung gemeinnützige GmbH alle Bildungsstätten geschlossen. Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme und dient ausschließlich dem Gesundheitsschutz.

Die Teilnehmenden der berufsvorbereitenden Maßnahmen sowie der außerbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen werden mit Arbeitsmaterialien versorgt, um den Lernstoff auf zu arbeiten.

Teilnehmende, die sich in Kooperationsbetrieben oder Praktikumsbetrieben befinden, verbleiben dort bis auf weiteres in einer 5-Tagewoche (also auch an den eigentlichen Schultagen) Die Mitarbeitenden der Arbeit und Bildung sind unter den bekannten Telefonnummern weiterhin für Nachfragen erreichbar.

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