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Digitalisierung und Ausbildung, Qualifizierung und Berufsförderung

10.12.2021|News

Bereits 2018 hatte sich die diakonische Gesellschaft Arbeit und Bildung mit einem Digitalisierungsprojekt auf den Weg gemacht. Erste Lösungsansätze wurden aus Sicht des Bildungsträgers gedacht und Entwicklungsmaßnahmen überlegt.

Die beginnende Pandemie im Jahr 2020 änderte zunächst alles. Denn die damit verbundenen Schließungen und Distanzregelungen machten die enorme Bandbreite der Problematik deutlich. Es mussten nahezu sofort Lösungen für eine intensive digitale Begleitung der Jugendlichen in Bezug auf Nutzung von Medien, wie Videoplattformen oder Lernsoftware sowie andere aufbereitete Lernmaterialien gefunden und organisiert werden. Dabei stellte die technische und organisatorische Umstellung auf digitalen Unterricht sowie der IT- und Medienschulung von Mitarbeitenden und Jugendlichen als ein Kernproblem dar. Durch die Nutzung der Lernplattform IServ konnte die Gesellschaft Arbeit und Bildung gewährleisten, dass ein digitaler und somit kontaktloser Unterricht gesichert stattfand. Die Begleitung der Jugendlichen erfolgte über E-Mail, im Rahmen des Videomoduls der Plattform IServ oder im Rahmen des Settings „walk and talk“.

„Dank der Förderung des Projektes „Digitalisierung in Ausbildung, Qualifi-zierung und Berufsvorbereitung“ durch die Stiftung Wohlfahrtspflege konnten wir die Digitalisierung unserer Qualifizierungs- und Ausbildungsprogramme für behinderte und beeinträchtigte Jugendlichen krisenunabhängig weiter ausbauen, um diesen Jugendlichen einen barrierefreien Zugang zu den Lernmaterialien, eingesetzten Medien auch in ihren sozialen und familiären Umfeld zu ermöglichen“, freut sich Geschäftsbereichsleiter Christoph Schmidt über die Unterstützung durch die Stiftung. Mithilfe der Projektförderung der Stiftung Wohlfahrtspflege, in Höhe von 97.375,00 €, konnten unter anderem 107 Notebooks angeschafft werden sowie die Mitarbeitenden und Jugendlichen im Umgang mit IServ und digitalen Medien geschult werden. „Mit diesen technischen Voraussetzungen kann es gelingen, die Digitalisierung in der Qualifizierung und im Unterricht für behinderte und beeinträchtigte Jugendlichen zu erhöhen und weiter an der Verbesserung ihrer Medienkompetenz zu arbeiten“, freut sich Christoph Schmidt.