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Sechs Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen des Diakonischen Werks Gladbeck-Bottrop-Dorsten, sowie eine Therapieschnecke und ein Therapiepferd stehen pfeilförmig hintereinander. Ein Mann im Vordergrund hält lächelnd ein Schild mit dem Slogan: "Ich bin Teil des Alltags unserer Gäste." Die anderen Personen sind freundlich wirkend unscharf im Hintergrund erkennbar.

Das ist Dirk

Dirk Ahmann

Haustechniker, Dienstwagenbetreuer und Sicherheitsfachkraft im Diakoniezentrum Bottrop

Als Zusteller eines privaten Postdienstleisters gehörte die Diakoniestation auf der Otto-Joschko-Strasse in Bottrop zu meiner täglichen Route. Ich habe die Atmosphäre dort von Anfang an als positiv wahrgenommen und mit der Zeit lernt man sich kennen. Ich habe die Einrichtungsleitung gefragt, ob ein handwerklich geschickter und erfahrener Mitarbeiter gesucht wird. Zeitgleich hatte ich Bewerbungen an verschiedene Schulen geschickt und mich als Haustechniker/Hausmeister beworben. Als ich eines Tages die Post brachte hat man mich aufgefordert, eine Bewerbung abzugeben. Jemand mit meinen Fähigkeiten würde gerade gesucht. Das hat mich stolz gemacht.

Erst dann habe ich mir Gedanken über den Arbeitgeber Diakonisches Werk gemacht. Was war für mich wichtig? Ein sicherer Arbeitsplatz bei einem fairen Arbeitgeber, pünktliche Gehaltszahlungen, ein kirchlicher Träger mit guten Strukturen. Nach dem Vorstellungsgespräch bekam ich erst einen Einjahresvertrag, mittlerweile bin ich unbefristet angestellt. Zu meinen Tätigkeiten gehören Reparaturen und Renovierungen, externe Dienstleister beauftragen und betreuen sowie die Gartenpflege. Ich sorge dafür, dass überall Desinfektionsmittel, Handtücher, Toilettenpapier und Seife vorhanden sind und kümmere mich um die Dienstwagen der ambulanten Pflegekräfte.

Das Besondere an meinem Job ist das Umfeld. Ich bin mittendrin in der Tagespflege, habe Kontakt zu unseren Gästen, immer ein offenes Ohr und bin jederzeit für einen Spaß mit den Gästen und Kollegen oder ein kurzes Gespräch zu haben. Ich bin mittendrin im Alltag unserer Gäste. Bei uns ist es wichtig, dass wir den Gästen ein schönes und harmonisches Umfeld bieten und ich bin oftmals eine willkommene Abwechslung. Ich baue Beziehungen auf zu unseren Stammgästen und treffe hier auch ehemalige Nachbarn aus meiner Kindheit wieder. Manchmal ist es eine Herausforderung, gleichzeitig meinen Job zu machen und den Menschen zuzuhören. Aber das macht es aus, deshalb bin ich hier. Anfangs war es ungewohnt, aber meine Kollegen und das gesamte Team haben mich von Anfang an herzlich aufgenommen und geholfen, hier reinzuwachsen.

Ich werde auch älter, aber seitdem ich hier arbeite, habe ich keine Angst mehr davor. Jeder hat das Recht auf Alltagsglück, egal in welcher Lebensphase. Ich habe privat sehr gute Erfahrungen mit einem Pflegeheim gemacht, in dem mein Bruder mehrere Jahre gepflegt wurde. Dort war er gut aufgehoben und er wurde wertschätzend und respektvoll behandelt. Das hat mich geprägt. Diesen Umgang pflege ich auch mit unseren Gästen. Außerdem bin ich gelassener geworden. Ich kann das Leben einfach mal machen lassen und habe Vertrauen. Das habe ich von unseren Gästen gelernt. Das hätte ich als Haustechniker in einem anderen Umfeld nicht gelernt. Da bin ich mir sicher.

Jeder hat das Recht auf Alltagsglück, egal in welcher Lebensphase.