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Ein aufgewecktes braunes Therapiepferd. Hippo-DSC_0504-Coco.jpg

Hippo-Therapie

Hippo-Therapie

Die Hippotherapie ist Physiotherapie in Einzelförderung, mit neurophysiologischer Grundlage auf dem Pferd. Die Hippotherapie macht sich die Tatsache zu Nutze, dass ein im Schritt gehendes Pferd einen Gangrhythmus hat, der dem menschlichen nahezu identisch ist. Durch die dreidimensionalen Schwingungsimpulse, die sich bei der Fortbewegung des Pferdes auf den Patienten übertragen, kommt es zur Stabilisierung des Rumpfes und damit einhergehend, zur Lösung von Spastiken. Die Bewegungen des Pferdes in Verbindung mit seinem freundlichen Äußeren, der Wärme und der Geborgenheit, die es ausstrahlt haben eine positive Wirkung auf das Wohlbefinden und die körperliche und seelische Entwicklung des Menschen. Das ist durch viele Studien wissenschaftlich belegt und medizinisch anerkannt.

Körperliche Behinderungen oder Erkrankungen, für die eine solche Behandlung in Frage kommt, beruhen auf angeborenen oder erworbenen Schädigungen des Nervensystems, die einen normalphysiologischen Bewegungsablauf verhindern.

Somit sind Klienten in der Hippotherapie, Menschen mit:

  • Multipler Sklerose
  • Schlaganfall
  • spastische Hemi-/Tetra-/Paraparese
  • Ataxie
  • infantile Cerebralparese
  • Hemiplegie
  • Querschnittssyndrom
  • Schädelhirntrauma
  • Spina bifida
  • Wahrnehmungs- und Koordinationsstörungen