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Ein junger Mann rasiert einen Bewohner das Gesicht am Waschbecken. 170406_DiakonieBottrop_015.jpg

Wir sehen die Stärken und respektieren Grenzen

Wir sehen jeden Menschen mit seinen besonderen Stärken und Fähigkeiten.

Wir nehmen sie wahr, fördern sie und bringen sie zur Geltung.

Wir denken und handeln ressourcenorientiert.

Wir sehen den Menschen zugleich in seinem Ganzen und seinen Unzulänglichkeiten. Sachliche Klärung und konstruktive Kritik geschehen unter Achtung der Würde der Betroffenen.

Wir geben einander Chancen auf Änderung und Weiterentwicklung.

Zufall? Oder doch ein Segen!?

Eigentlich war ich nur auf der Suche nach einer Arbeitsstelle, die meine Existenz und die meiner beiden Kinder absicherte. Als ungelernte Helferin hatte ich bereits Erfahrung in der Pflege gesammelt. Viele Bewerbungen habe ich geschrieben – irgendetwas wird schon passieren, irgendwo wird mein Platz zu finden sein, so hoffte ich. Und dann: die Einladung zum Vorstellungsgespräch in die Diakonie-Sozialstation! Der ambulante Dienst stand bis dahin überhaupt nicht auf meinem Plan. Nach einer Probeschicht wusste ich: Hier ist mein Platz! Glücklicherweise sah das meine PDL genauso. Mir wurde, obwohl ich nicht mehr ganz jung bin, eine Ausbildung zur Pflegefachkraft angeboten! Und das auch noch bei vollem Helfergehalt! WeGebAU, ein Programm der Bundesregierung, macht das möglich. Personalleitung und PDL haben sich hervorragend darum gekümmert und mich voll unterstützt. Alle nötigen Anträge wurden gestellt und genehmigt.Und jetzt – nach zweieinhalb Jahren: Bereits zu Beginn des dritten Ausbildungsjahres wurde mir ein unbefristeter Arbeitsvertrag nach Ausbildungsende angeboten. Ich freue mich riesig darauf, in einem tollen Team arbeiten zu dürfen, das mich während dervergangenen Jahre in sämtlichen Belangen unterstützt hat! Außerdem bin ich ein gläubiger Mensch, und die Tatsache, bei einem diakonischen Träger angestellt zu sein, gibt mir ein gutes Gefühl. Was mich hier hält, auch nach der Ausbildung, sind konkrete Erlebnisse:

  • Ich habe Unterstützung in einer familiären Situation erfahren – bis hin zu konkreten Hilfeangeboten und Gesprächen zur Entlastung
  • Ich habe erlebt, dass in – teils auch ethisch – schwierigen Situationen das Ringen um gute Lösungen für den Kunden immer im Vordergrund steht.
  • Ausgelassen lachen darf man hier …
  • …und man darf auch Kritik anbringen, damit sich etwas verändert.
  • Ich war aktiv beteiligt an Maßnahmen zur Personalgewinnung, wie z.B. im Projekt „Wir können Pflege“ und auf Messen
  • Ich bin präsent in Film, Funk und Fernsehen… mit dem Programm WeGebAU.

Welch ein Segen, hier gelandet zu sein!