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Zwei lächelnde Senioren spielen ein Pussel. diakonisches-werk-gladbeck-bottrop-dorsten-demenz-wg.jpg

Lebensräume im Quartier – Demenz WG

Ein Wohnangebot für Menschen mit demenzieller Veränderung in 2 ambulanten Wohngemeinschaften für jeweils 12 MieterInnen mit Betreuungsbedarf.

Das Angebot „Lebensräume im Quartier“ verbindet viele Vorteile:

  • Ein überschaubares, wohnliches Umfeld mit Orientierungshilfen
  • Die familiäre Atmosphäre
  • Die Mitwirkung an Entscheidungen und Beteiligung von Angehörigen oder Bezugspersonen nach Wunsch und Möglichkeiten
  • Es sichert eine Betreuung über 24 Stunden

Der ambulante Pflegedienst kommt individuell nach Bedarf und nur stundenweise dazu!

In den beiden Wohngemeinschaften gelten die Prinzipien der eigenen Häuslichkeit. Wie im eigenen Zuhause wird dort gekocht, gebacken, geputzt sowie die Wäsche gewaschen und gebügelt. Es gibt ein festes Bezugsteam und die Beziehungsarbeit steht im Vordergrund: Sensibel Gefühlsäußerungen wahrnehmen und angemessen zu reagieren ist Prämisse unseres Handelns. Immer bestimmen die Tagesverfassung und die Stimmungslage der Mieter das Angebot des Tages. Dabei gilt, dass die Mieter motiviert werden und auch Zeit haben, so lange es geht, alles selbst zu machen.

  • Verlässliche Strukturen und Rituale im Tagesverlauf unterstützen die Sicherheit und Orientierung
  • Essen, täglich frisch gekocht, sowie gemeinsame Mahlzeiten sichern eine gesunde Ernährung
  • Einbindung von Angehörigen in den täglichen Ablauf: Mahlzeiten gestalten, Feste feiern und gestalten, usw.
  • Regelmäßige Bewegungsangebote stärken die Balance und Muskelkraft
  • Gezielte Angebote zum Training von Gedächtnis und Erinnerungsvermögen verzögern Abbauprozesse

Die Zusammenarbeit mit Familien und Bezugspersonen sowie dem ambulanten Pflegedienst und allen eingebundenen Therapeuten bietet die Chance, gemeinsam auszuhandeln: Wer benötigt genau was? Es soll gelingen, den Prozess der demenziellen Veränderung sanfter zu gestalten.


Das Angebot richtet sich an Menschen, die bisher Zuhause leben. Anlass für eine Veränderung tritt ein, wenn:

  • Der gewohnte Tagesablauf nicht mehr allein gelingt
  • Die Begleitung des Pflegedienstes nicht mehr ausreicht
  • Die Stabilität und Sicherheit zuhause nicht mehr gewährleistet ist
  • Die Belastung für Angehörige/ Bezugspersonen zu groß geworden ist

Es sollte vor dem Einzug eine gesicherte Diagnose einer leichte bis mittelschweren Demenz sowie mindestens ein Pflegegrad 2 bis 3 vorliegen. Das Interesse an der aktiven Mitwirkung in der Gemeinschaft ist Voraussetzung. Eine pflegefachliche Stellungnahme, in der gesundheitsbezogene und biographische Daten erfasst werden, erfolgt durch den Wohngruppenkoordinator. Die Mietergemeinschaft entscheidet abschließend über eine positive Aufnahme in die Wohngemeinschaft.